Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaft in Fulda

Allgemein

Ankündigung

In Zeiten von ständig bekannt werdenden Lebensmittelskandalen erkennen immer mehr Verbraucher die Vorzüge regionaler Quellen. 2010 hat sich in Fulda die Erzeuger-Verbraucher Gemeinschaft „Gelbe Rübe“ gegründet. Ihr Anspruch ist regionale, ökologische und fair gehandelte Lebensmittel im Dialog zwischen Landwirten und Privatleuten zu vermitteln.

Mehr als zwanzig überwiegend regionale und ökologisch wirtschaftende Erzeugerbetriebe liefern inzwischen ihre Produkte. Diese können im Internet vorbestellt und einmal wöchentlich, zuvor individuell zusammengestellt, abgeholt werden. Vieles ist dabei so frisch, dass es noch wenige Stunden zuvor auf dem Acker eines Bio-Bauers in der Rhön stand.

Am Dienstag, den 30. April, stellt sich die „Gelbe Rübe“ um 19.00 Uhr im Umweltzentrum Fulda, in der Johannisstraße 44 vor. Auch wird es Kostenproben aus dem inzwischen beachtlichen Sortiment geben.

Ein weiteres Projekt in Trägerschaft des gemeinnützigen Fördervereins Kultur und Umweltbildung e.V. ist die Mitmachgärtnerei „Zeppelingärten“. Eine zuvor ungenutzte Gärtnerei in Fulda, nahe dem Landratsamt, wurde gepachtet und wieder belebt. Mit den „Zeppelingärten“ ist ein Angebot für Menschen entstanden, die auch ohne privaten Garten gärtnern wollen. Hier hat aber nicht jedes Mitglied eine eigene Parzelle, sondern es wird gemeinschaftlich für die in mehreren Gewächshäusern und Beeten angebauten Pflanzen gesorgt. Dabei wird selbstverständlich auf den Einsatz von Chemie verzichtet und Gentechnik ist ebenso tabu.

Beiden Projekte ist eine hierarchiefreie Gemeinschaftsweise eigen, bei der sich jedes Mitglied nach eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen einbringt. Rein ehrenamtlich werden so alle anstehenden Aufgaben in Arbeitsgruppen erledigt. Wer keine Zeit hat sich zu engagieren, kann auch passives Mitglied werden und bei einem etwas höheren Mitgliedsbeitrag dennoch von den günstigen Preisen und der hohen Qualität der regionalen Erzeugnisse profitieren.

Neue Webseite online

Liebe Besucher der Webseite,

hier ist also die neue Webseite der gelben Rübe!

Wir hoffen, dass es euch hier gefällt, hinterlasst gerne einen Kommentar, wie Ihr das Ganze findet. Wir freuen uns über Euer feedback.

Informationsfluss

Newsletter_QRAm vergangenen Mittwoch war Plenum. So nennt sich das Treffen von den aktiven Mitgliedern der Gelben Rübe in Fulda. Normalerweise findet das ganze in den Räumen von filmreflex statt. Und damit die Teilnehmer der Besprechung auch rein kommen in die heiligen Hallen, schließt dann immer jemand die Türen auf und nimmt an der Veranstaltung teil.

Dieses mal war ich vor Ort und wurde zur bestehenden Mailingliste befragt. Da gab es den Vorschlag, etwas in der Struktur zu ändern. Die Fragen rankten um die Aktualität der Liste. Man überlegte, ob man den Informationsfluss nicht einfacher gestalten kann.

Im Zuge der Programmierung dieses Weblogs hatte ich mir auch hierzu Gedanken gemacht. Wie kann man die Webseite auf eine zeitgemäße Plattform migrieren? Was benötigt relativ geringe Wartungszeit und kann alle gewünschten Funktionen liefern? Was kann ich selbst realisieren? – Das waren Fragen, die ich mir schon vor einigen Monaten gestellt habe. Nun kamen also die Fragen rund um den Umgang mit dem Informationsfluss hinzu.

Ich hatte mir tatsächlich schon meine Gedanken gemacht. Über die Mailingliste, die nun nur noch als innerster Informationskanal für die Organisationsgruppe dienen soll, den Newsletter, den ich schon mal angelegt hatte und dann natürlich auch die Webseite an sich.

Jetzt habe ich mal ein Bild gemalt, wie ich mir das so vorstelle.

Schema Informationsfluss

Herzlich Willkommen

Herzlich Willkommen bei der “Gelben Rübe”

wir sind eine Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaft, die sich an folgenden Grundsätzen orientiert:

  • Fair, ökologisch, regional, saisonal
  • Förderung kleinbäuerlicher Landwirtschaft
  • Transparenz der Produktions- und Transportwege
  • Artgerechte Tierhaltung
  • Plattform zum Austausch über Lebensmittel
  • Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Förderung des partnerschaftlichen Dialogs zwischen Verbrauchern und Erzeugern
  • In selbstorganisierten dezentralen Entscheidungsstrukturen arbeiten
  • kreative Ideen und Aktionsräume ermöglichen